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Produkt-Tutorial•2026-08-06•9 min Lesezeit

Zoom-Transkription: Transkript aktivieren, finden und nutzen

Zoom-Transkription: Transkript aktivieren, finden und nutzen
TL
Team Laxis
Laxis-Team bei Laxis

Bei der Zoom-Transkription ist nicht die Technik das Ärgernis, sondern der Zeitpunkt: Das Transkript muss schon vor dem Meeting eingeschaltet sein, für das Sie es brauchen. Und das erfährt man meist erst, wenn man danach sucht.

Ist ein Call gerade zu Ende und nirgends ein Text zu finden, springen Sie direkt zum Abschnitt über fehlende Transkripte. Wenn Sie Zoom so einrichten wollen, dass Ihnen das nicht wieder passiert, lesen Sie hier weiter. Denn seit einer Änderung im Jahr 2026 funktioniert ein Weg nicht mehr, auf den sich viele verlassen haben.

Seit Mai 2026 trennt Zoom Untertitel und Transkripte

Jahrelang kam man am günstigsten zu einem Text, indem man im Call die Live-Untertitel einschaltete und sie am Ende speicherte. Das geht nicht mehr. Mit einem Rollout zwischen dem 24. und 26. Mai 2026 hat Zoom zwei Funktionen offiziell getrennt, die viele bis dahin als dasselbe behandelt hatten.

Untertitel gibt es jetzt nur noch live. Sie laufen während des Meetings weiterhin auf dem Bildschirm mit, damit alle barrierefrei in Echtzeit folgen können, und Sie können etwa die letzten drei Minuten zurückscrollen. Behalten können Sie sie aber nicht: Nach dem Meeting lassen sich Untertitel weder aufbewahren noch speichern oder herunterladen. Die alten Einstellungen zum Speichern der Untertitel und für das vollständige Transkript hat Zoom ersatzlos gestrichen.

Das Transkript ist die gespeicherte Fassung. Zoom hat die verstreuten alten Optionen in einer einzigen Einstellung für das Meeting-Transkript zusammengeführt, mit Unteroptionen für Erstellung, Aufbewahrung und Berechtigungen. Sie ist ausgeschaltet, bis jemand sie aktiviert: ein Host für die eigenen Meetings oder ein Admin für die ganze Organisation. Teilnehmende können den Host jetzt mitten im Meeting bitten, das Transkript einzuschalten, und der Host stimmt zu oder lehnt ab.

All das sehen Sie erst ab Version 7.0.5 des Desktop-Clients von Zoom Workplace. Wenn Ihre Einstellungen anders aussehen als unten beschrieben, prüfen Sie zuerst die Version.

Haben Sie eine funktionierende Einrichtung übernommen, prüfen Sie sie trotzdem. Zoom hat bestehende Konfigurationen automatisch in die neuen Einstellungen übertragen. Zehn Minuten im Webportal – nachsehen, ob Transkripte erstellt werden, wie lange sie aufbewahrt werden und wer sie herunterladen darf – kosten weniger, als nach einem Call, den Sie nicht wiederholen können, festzustellen, dass bei der Übertragung etwas schiefgelaufen ist.

Zoom erstellt zwei Transkripte, an zwei verschiedenen Orten

Hier stolpern fast alle. Zoom erzeugt zwei getrennte Textfassungen, die über zwei getrennte Einstellungen gesteuert und an zwei getrennten Orten gespeichert werden.

Das Audiotranskript für Cloud-Aufzeichnungen ist das ältere und bekanntere. Zoom erstellt es nach dem Meeting aus der Cloud-Aufzeichnung, legt es als .vtt-Datei neben das Video und zeigt es im Webportal auf der Seite Aufzeichnungen. Wer von einem Zoom-Transkript spricht, meint meistens dieses.

Das Meeting-Transkript ist die neuere Mitschrift aus dem laufenden Call, eingeführt mit der Umstellung im Mai. Sie steuern es über die Registerkarte Meeting statt über Aufzeichnung, es hat eigene Regeln für Aufbewahrung und Download, und es lässt sich den Teilnehmenden schon während des Calls anzeigen.

Die beiden schließen sich nicht aus, viele Konten nutzen beide. Wer das eine einschaltet, hat damit aber nicht das andere eingeschaltet. Deshalb öffnen Leute, die „die Transkription ganz sicher aktiviert“ haben, eine Aufzeichnung und finden trotzdem nichts.

Eine Voraussetzung vorweg: Das Audiotranskript entsteht aus einer Cloud-Aufzeichnung, und die gibt es nur mit kostenpflichtiger Lizenz. Eine lokale Datei auf Ihrer Festplatte liefert also gar kein Transkript. Das Aufzeichnen selbst behandeln wir in einer eigenen Anleitung zum richtigen Aufzeichnen von Zoom-Meetings; im Folgenden setzen wir voraus, dass es eingerichtet ist.

Zoom-Transkription aktivieren: Schritt für Schritt

Das dauert vier Minuten im Webportal, und zwar nur einmal. Admins eines verwalteten Kontos gehen über die Kontoeinstellungen, damit die Einstellung für alle gilt. Einzelne Hosts gehen über Einstellungen und ändern damit nur ihre eigenen Meetings.

  1. Melden Sie sich im Zoom-Webportal an. Als Admin klicken Sie auf Kontoverwaltung und dann auf Kontoeinstellungen, als einzelner Host auf Einstellungen.
  2. Öffnen Sie die Registerkarte Aufzeichnung und prüfen Sie, ob die Cloud-Aufzeichnung eingeschaltet ist. Ohne Cloud-Aufzeichnung kein Audiotranskript – die Option im nächsten Schritt hätte nichts, woran sie anknüpfen kann.
  3. Aktivieren Sie das Audiotranskript. Setzen Sie den Haken bei der Option zum Erstellen eines Audiotranskripts; sie steht unter den erweiterten Einstellungen für Cloud-Aufzeichnungen. Klicken Sie auf Speichern. Ab jetzt erzeugt jede Cloud-Aufzeichnung neben dem Video eine .vtt-Datei.
  4. Öffnen Sie die Registerkarte Meeting und suchen Sie die Einstellung für das Meeting-Transkript. Sie steht im Abschnitt mit den erweiterten Einstellungen für laufende Meetings. Schalten Sie sie ein und gehen Sie die Unteroptionen durch: Transkripte für alle Meetings erstellen oder nur für Meetings mit Zusammenfassung, nach wie vielen Tagen sie automatisch gelöscht werden, ob Hosts Transkripte nachträglich verwalten dürfen, ob Teilnehmende das Transkript live sehen und wer eine Kopie speichern darf.
  5. Aktualisieren Sie die Desktop-App und testen Sie das Ganze. Starten Sie ein zweiminütiges Meeting mit sich selbst, zeichnen Sie in der Cloud auf, beenden Sie es und sehen Sie auf der Seite Aufzeichnungen nach. Der Test kostet zwei Minuten. Erst nach einem Kundentermin zu merken, dass es nicht funktioniert, kostet deutlich mehr.

Ein Stolperstein bei Firmenkonten: Ist ein Schalter ausgegraut oder gesperrt, hat ein Admin ihn auf Konto- oder Gruppenebene festgelegt. Das ist ein Fall für ein Ticket an die IT, kein Einstellungsproblem.

Wo finde ich das Zoom-Transkript?

Melden Sie sich im Webportal an, klicken Sie links in der Navigation auf Aufzeichnungen und öffnen Sie das Meeting. Dort sind alle Dateien zusammen aufgelistet, das Transkript erscheint darunter als Audiotranskript. Wenn Sie mit der Maus darüberfahren, erscheint rechts ein Download-Symbol.

Zwei Hinweise zum Timing. Zoom erstellt das Transkript erst, wenn die Aufzeichnung fertig verarbeitet ist. Es taucht also nicht im selben Moment auf wie das Video: bei einem kurzen Call nach einigen Minuten, bei einem langen später. Außerdem können Sie es im Browser neben der Aufzeichnung lesen, statt es herunterzuladen. Das ist oft die bessere Wahl, denn ein Klick auf eine Zeile springt in der Wiedergabe genau an diese Stelle.

Sie erhalten eine WebVTT-Datei: ein reines Textformat für Untertitel, in dem jeder Block einen Zeitbereich und den darin gesprochenen Satz enthält.

WEBVTT

1 00:00:04.310 --> 00:00:09.882 Priya Raman: Gut, worauf haben wir uns beim Verlängerungsdatum geeinigt?

2 00:00:10.115 --> 00:00:15.640 Tom Alvarez: Ende Q3. Ich schicke die Unterlagen am Montag rüber.

Die Datei öffnet sich in jedem Texteditor, und dank der strukturierten Zeitstempel lässt sie sich sauber in Videoschnitt- und Untertitelprogramme importieren. Wie sich ein Transkript von den Dokumenten unterscheidet, mit denen es oft verwechselt wird, erklären wir unter Was ist ein Transkript?.

Zoom-Transkript fehlt? Die Ursachen nach Wahrscheinlichkeit

Gehen Sie die Liste von oben nach unten durch. Fast immer ist es der erste Punkt.

  1. Die Einstellung war während des Meetings ausgeschaltet. Zoom transkribiert nur Aufzeichnungen, die nach dem Aktivieren der Option entstehen, und holt ältere nicht nach. Es gibt keinen Knopf, der für den Call vom letzten Dienstag nachträglich ein Transkript erstellt. Diese eine Tatsache steckt hinter den meisten vergeblichen Suchen.
  2. Es war eine lokale Aufzeichnung. Aus Dateien, die auf Ihrem eigenen Rechner gespeichert werden, entsteht nie ein Zoom-Transkript. Das gibt es nur für Cloud-Aufzeichnungen.
  3. Sie nutzen den kostenlosen Tarif. Cloud-Aufzeichnung ist kostenpflichtig, deshalb fehlt im kostenlosen Basic-Tarif von Zoom auch das Transkript, das darauf aufbaut.
  4. Ein Admin hat die Option gesperrt. Bei Firmenkonten ist das die zweithäufigste Ursache. Ist das Kästchen ausgegraut, wurde das eine Ebene über Ihnen entschieden.
  5. Die Verarbeitung läuft noch. Warten Sie länger, als Ihnen angemessen erscheint, bevor Sie von einem Fehler ausgehen, vor allem nach einem zweistündigen Call.
  6. Zoom hat in der falschen Sprache transkribiert. Wenn das Transkript zwar da ist, sich aber wie Unsinn liest, hat Zoom den Call vermutlich als Englisch verarbeitet, obwohl etwas anderes gesprochen wurde, etwa Deutsch. Das lässt sich beheben, siehe unten.
  7. Eine Aufbewahrungsregel hat es gelöscht. Viele Unternehmen löschen gespeicherte Aufzeichnungen nach einem festen Zeitplan, und die neuen Transkript-Einstellungen haben eine eigene Löschfrist. Ist etwas von vor vier Monaten verschwunden, liegt es meist daran.

Die Gewohnheit, mit der sich das ganze Problem erledigt: Verlassen Sie sich nicht darauf, dass jemand rechtzeitig an das Transkript denkt. Lassen Sie Transkripte auf Kontoebene für jedes Meeting automatisch erstellen, oder nutzen Sie einen Notetaker, der unabhängig von den Zoom-Einstellungen mitschreibt. Jede hektische Suche nach dem Transkript geht auf eine Entscheidung zurück, die jemand vor Beginn des Calls hätte treffen müssen.

Zoom-Transkript bearbeiten, durchsuchen und exportieren

Zoom-Transkripte lassen sich inzwischen direkt im Browser bearbeiten. Der Umweg über Export, Korrektur und erneuten Import entfällt.

Öffnen Sie die Aufzeichnung im Webportal und fahren Sie mit der Maus über eine beliebige Zeile. Es erscheint ein Stiftsymbol: Klicken Sie darauf, korrigieren Sie den Text, und die Änderung wird automatisch gespeichert. Genauso ordnen Sie Sprecher zu: Maus über den unbekannten Sprecher, Stift anklicken, Namen eintragen. Die Änderungen betreffen nur die Transkriptdatei. Wenn Sie einen falsch verstandenen Kundennamen korrigieren, bleibt die Aufzeichnung also unangetastet.

Das Transkript ist außerdem durchsuchbar, und genau das verändert, wie man mit Aufzeichnungen arbeitet. Statt sich durch 47 Minuten zu spulen, um die Preisdiskussion zu finden, suchen Sie nach dem Begriff und springen direkt hin. Die intelligenten Aufzeichnungsfunktionen von Zoom gehen noch weiter: Sie teilen lange Calls in Kapitel ein und markieren Highlights.

Zum Weiterverwenden: Die .vtt-Datei öffnet sich in jedem Texteditor, und mit Suchen und Ersetzen entfernen Sie die Zeitstempel, wenn Sie reinen Fließtext brauchen. Word und Google Docs importieren sie nicht von Haus aus als Transkript. Planen Sie also entweder eine Runde Nacharbeit ein oder ein Tool, das das gewünschte Format exportiert.

Sprachen: Zoom transkribiert weniger, als die Untertitel vermuten lassen

Die automatischen Untertitel von Zoom decken eine wirklich lange Liste ab: 49 Sprachen und regionale Dialekte, darunter Arabisch und Arabisch (Golfregion), Kantonesisch, Chinesisch in beiden Schriftsystemen, Hindi, Tamil, Telugu, Tagalog, Somali, Ukrainisch und Zulu. Admins legen fest, welche davon den Nutzern zur Verfügung stehen, und auf unterstützten Geräten lassen sich Untertitel lokal statt in der Cloud verarbeiten, was bei schwacher Verbindung hilft. Übersetzte Untertitel sind ein separates, kostenpflichtiges Add-on.

Bei Transkripten von Aufzeichnungen sieht es anders aus. Sie laufen standardmäßig auf Englisch, egal was gesprochen wurde. Deshalb kommt ein einwandfrei geführter Call auf Spanisch oder Deutsch als Kauderwelsch zurück. Die Korrektur ist Handarbeit: Öffnen Sie Aufzeichnungen, fahren Sie mit der Maus über das Audiotranskript, wählen Sie die Option zum Ändern der Sprache, stellen Sie die gesprochene Sprache ein und speichern Sie. Zoom analysiert das Audio dann neu und erstellt das Transkript noch einmal.

Drei Einschränkungen, bevor Sie sich darauf verlassen. Zoom weist selbst darauf hin, dass automatische Untertitel ungenau sein können. Es gibt kein eigenes Vokabular: Produktnamen, die Nachnamen Ihrer Kolleginnen und Kollegen oder die Abkürzungen Ihrer Branche können Sie Zoom nicht beibringen. Sie bleiben dauerhaft falsch, und zwar immer auf dieselbe Weise. Und wenn Leute durcheinanderreden, wird die Erkennung deutlich schlechter. Das ist ungünstig, denn genau daraus bestehen Meetings.

Wann das Zoom-Transkript nicht ausreicht

Für interne Abstimmungen und ein durchsuchbares Archiv reicht die Transkription von Zoom völlig aus, und bezahlt ist sie ohnehin schon. Lücken zeigen sich in drei Situationen.

Erstens, wenn Ihre Woche nicht nur aus Zoom besteht. Die eingebauten Transkripte enden an der Plattformgrenze: Ein Kundentermin in Meet und ein Standup in Teams landen in verschiedenen Systemen, ohne gemeinsame Suche.

Zweitens, wenn Sie Ergebnisse brauchen statt Text. Ein Transkript hält fest, dass jemand zugesagt hat, bis Freitag ein Angebot zu schicken. Es zieht diese Zusage aber nicht heraus, weist sie niemandem zu und trägt sie nicht in Ihr CRM ein. Das muss weiterhin jemand von Hand erledigen, nachdem er sich durch die Textwüste gelesen hat.

Drittens die Genauigkeitsgrenze bei Namen und Fachbegriffen. Ohne eigenes Vokabular hilft da auch kein noch so langes Herumprobieren in den Einstellungen.

FunktionZoom-eigenes TranskriptKI-Notetaker eines Drittanbieters
Nötiger TarifKostenpflichtige Lizenz für das AufzeichnungstranskriptFunktioniert meist mit jedem Zoom-Tarif, auch dem kostenlosen
Rückwirkend für frühere MeetingsNein – muss vorher aktiviert seinNein, aber die Einrichtung erfolgt einmal pro Konto statt Einstellung für Einstellung
Andere PlattformenNur ZoomMeist Zoom, Google Meet und Microsoft Teams zusammen
Zusammenfassung und AufgabenZusammenfassungen in kostenpflichtigen Stufen von AI Companion; keine Übergabe ans CRMStandard, meist mit Verantwortlichen und nächsten Schritten
CRM-SynchronisierungKeineVerbreitet – am häufigsten HubSpot und Salesforce
Eigenes VokabularNicht verfügbarUnterschiedlich; mehrere Anbieter unterstützen es
Sprachen49 für Untertitel; Aufzeichnungstranskripte standardmäßig auf EnglischHäufig über 100, mit automatischer Spracherkennung
SpeicherortIhr Zoom-Konto, gemäß den AufbewahrungsregelnDie Plattform des Anbieters – prüfen Sie dessen Aufbewahrungsrichtlinie

Laxis gehört in die rechte Spalte der Tabelle: Es zeichnet Calls in Zoom, Google Meet und Microsoft Teams auf, transkribiert und fasst sie in über 100 Sprachen zusammen, zieht Aufgaben heraus und synchronisiert die Ergebnisse mit HubSpot oder Salesforce. Für Calls, in denen ein zusätzlicher Name in der Galerie die Stimmung verändern würde, gibt es einen Aufnahmemodus ohne Bot. Die ehrlichen Einschränkungen, denn jeder Anbieter hat welche: Die Verarbeitung läuft in der Cloud, nicht auf Ihrem Rechner, und wie jede Engine auf dem Markt wird auch diese ungenauer, wenn Leute durcheinanderreden oder mit starkem Akzent sprechen. Zum Abwägen haben wir die wichtigsten Notetaker für Zoom gegenübergestellt; plattformübergreifende Tools behandelt unser breiterer Vergleich der Meeting-Assistenten 2026.

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Fazit

Die Zoom-Transkription ist solide und mit einer Lizenz, die Sie wahrscheinlich ohnehin haben, kostenlos. Ihr einziger echter Konstruktionsfehler: Sie verlangt Voraussicht. Die Einstellung muss stimmen, bevor das Meeting beginnt, und einen Call, auf den Sie nicht vorbereitet waren, holen Sie nicht mehr zurück.

Daraus folgt der praktische Rat. Entscheiden Sie nicht von Meeting zu Meeting, ob sich ein Transkript lohnt – bei der Frage, welche Meetings wichtig werden, liegen Sie etwa jedes zweite Mal falsch. Schalten Sie die Transkription für alle Meetings ein, legen Sie eine Aufbewahrungsfrist fest, mit der Sie gut leben können, und die Frage stellt sich gar nicht mehr.

Häufig gestellte Fragen

Wie aktiviere ich die Transkription in Zoom?

Melden Sie sich im Zoom-Webportal an, öffnen Sie die Registerkarte Aufzeichnung und aktivieren Sie unter den erweiterten Einstellungen für Cloud-Aufzeichnungen das Audiotranskript, damit jede Cloud-Aufzeichnung eine .vtt-Datei erzeugt. Öffnen Sie dann die Registerkarte Meeting und schalten Sie in den erweiterten Einstellungen für laufende Meetings das Meeting-Transkript ein, die Mitschrift aus dem laufenden Call. In einem verwalteten Firmenkonto muss beides unter Umständen ein Admin erledigen.

Wo finde ich mein Zoom-Transkript nach dem Meeting?

Melden Sie sich im Zoom-Webportal an, klicken Sie links in der Navigation auf Aufzeichnungen und öffnen Sie das gewünschte Meeting. Das Transkript steht zwischen den Aufzeichnungsdateien als Audiotranskript; wenn Sie mit der Maus darüberfahren, erscheint ein Download-Symbol. Es kommt erst, wenn das Video fertig verarbeitet ist, und kann der Aufzeichnung daher Minuten oder länger hinterherhinken.

Warum fehlt mein Zoom-Transkript?

Fast immer, weil die Einstellung zum Zeitpunkt des Meetings ausgeschaltet war. Zoom erstellt Transkripte nur für Calls, die nach dem Einschalten der Option aufgezeichnet wurden, und verarbeitet alte Aufzeichnungen nicht nachträglich. Weitere häufige Ursachen: Es wurde lokal statt in der Cloud aufgezeichnet, ein Admin hat die Option für das Konto gesperrt, oder die Verarbeitung ist noch nicht abgeschlossen.

Funktioniert die Zoom-Transkription im kostenlosen Tarif?

Nur live. Zoom erstellt das Audiotranskript aus einer Cloud-Aufzeichnung, und dafür braucht es eine kostenpflichtige Lizenz. Basic-Konten bekommen also nichts gespeichert. Auch kostenlose Nutzer können Untertitel einschalten und während des Calls mitlesen, seit Mai 2026 lassen sich diese aber nicht mehr aufbewahren. Der übliche Ausweg ist ein Notetaker eines Drittanbieters.

Kann ich ein Zoom-Transkript bearbeiten?

Ja. Öffnen Sie die Aufzeichnung im Zoom-Webportal, fahren Sie mit der Maus über eine beliebige Zeile des Transkripts und klicken Sie auf das Stiftsymbol, um den Text zu korrigieren. Einen unbekannten Sprecher benennen Sie auf dieselbe Weise um. Änderungen werden automatisch gespeichert und betreffen nur die Transkriptdatei; Audio und Video bleiben unverändert.

Welche Sprachen unterstützt die Zoom-Transkription?

Die automatischen Untertitel von Zoom decken 49 Sprachen und regionale Dialekte ab, von Arabisch und Kantonesisch bis Tamil, Ukrainisch und Zulu. Transkripte von Aufzeichnungen sind eingeschränkter und laufen standardmäßig auf Englisch. War der Call in einer anderen Sprache, öffnen Sie die Aufzeichnung, ändern beim Audiotranskript die Sprache und lassen Zoom das Transkript neu erstellen.

Wie genau ist die Zoom-Transkription?

Gut bei sauberem Audio, wenn immer nur eine Person spricht, und deutlich schlechter, wenn Leute durcheinanderreden, weit vom Mikrofon entfernt sitzen oder ungewöhnliche Namen verwenden. Zoom warnt selbst, dass automatische Untertitel ungenau sein können. Ein eigenes Vokabular gibt es nicht, deshalb kosten Eigennamen und Fachbegriffe die meiste Zeit beim Korrigieren.

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