Zurück zum Blog
Produkt-Tutorial•2026-08-06•9 min Lesezeit

Bildschirmaufnahme am Mac mit Ton – auch Systemton (2026)

Bildschirmaufnahme am Mac mit Ton – auch Systemton (2026)
TL
Team Laxis
Laxis-Team bei Laxis

Eine Bildschirmaufnahme am Mac starten Sie mit einem einzigen Tastenkürzel, und auf Wunsch nimmt das Mikrofon Ihre Stimme gleich mit auf. Nur den Ton, den der Mac selbst abspielt, erfassen Apples Werkzeuge nicht. Ein typischer Fall: Sie nehmen eine fünfminütige Vorführung auf, spielen sie ab, und das Bild ist perfekt. Zu hören sind aber nur Ihre Stimme, etwas Raumrauschen und Stille genau dort, wo die vorgeführte App hätte sprechen sollen. Sie haben nichts falsch geklickt. Die Einstellung, die Sie suchen, gibt es nicht.

Genau diese Lücke ist der Grund, warum so viele danach suchen. Deshalb der Reihe nach: erst die eingebauten Werkzeuge, dann das fehlende Teil, dann die Lösungen, die wirklich funktionieren, und was jede davon kostet.

Warum nimmt der Mac den Systemton nicht auf?

Apples zwei Bildschirmrekorder, die Werkzeugleiste der App „Bildschirmfoto“ und der QuickTime Player, lassen Sie beide ein Mikrofon auswählen. Systemton bietet keiner von beiden an, also den Ton, den Ihr Mac selbst ausgibt: aus einem Browser-Tab, einem Videocall, einem Spiel oder einer Musik-App. Daran hat sich bis macOS Tahoe 26.6 (Stand August 2026) nichts geändert. Apples eigene Support-Seite zur Bildschirmaufnahme nennt ein Mikrofon, eine Option für Mausklicks, einen Timer und einen Speicherort, und sonst nichts zum Thema Ton.

Das ist kein Versehen, sondern liegt an der Architektur. Ein Mikrofon ist ein Eingabegerät, und der Rekorder liest Eingänge. Ihre Lautsprecher sind ein Ausgang. macOS hat keinen eingebauten Loopback, der einen Ausgang wieder in einen Eingang verwandelt, also steht in diesem Auswahlmenü schlicht nichts, was der Rekorder aufnehmen könnte. Jeder Workaround, von dem Sie lesen werden, ob kostenlos oder kostenpflichtig, baut diesen fehlenden Loopback auf irgendeine Weise nach.

Weil die Frage oft als Ja-oder-Nein-Frage gestellt wird, hier ganz klar: Ja, Sie können am Mac den Bildschirm aufnehmen, und ja, auch mit Ton. Hilfe braucht nur der Systemton.

Umschalt-Befehl-5: der schnellste Weg zur Bildschirmaufnahme am Mac

Das Tastenkürzel öffnet die App „Bildschirmfoto“, die es seit macOS Mojave 10.14 gibt. Für die meisten ist sie die richtige Wahl.

Mit der Bildschirmfoto-Leiste aufnehmen

  1. Drücken Sie Umschalt-Befehl-5 (⇧⌘5). Am unteren Bildschirmrand erscheint eine kleine Werkzeugleiste.
  2. Wählen Sie rechts einen der drei Aufnahmeknöpfe: für den gesamten Bildschirm, für ein ausgewähltes Fenster (neu seit macOS Tahoe 26) oder für einen ausgewählten Bereich. Den Bereich passen Sie an, indem Sie die Ränder der Auswahl ziehen.
  3. Klicken Sie auf Optionen und wählen Sie unter Mikrofon Ihr Mikrofon aus. Standardmäßig ist hier keines aktiv, deshalb bleiben so viele Aufnahmen stumm.
  4. Ebenfalls unter Optionen: Stellen Sie einen Timer ein, wenn Sie ein paar Sekunden Vorlauf brauchen, aktivieren Sie für Tutorials Mausklicks anzeigen und prüfen Sie den Speicherort unter Sichern unter.
  5. Auf unterstützten Macs mit Tahoe 26 oder neuer wählen Sie zusätzlich ein Aufnahmeformat: SDR (die kompatibelste Variante) zeichnet in H.264 auf, HDR in HEVC.
  6. Klicken Sie auf Aufnehmen. Bei einer Fensteraufnahme klicken Sie danach auf das gewünschte Fenster.
  7. Zum Beenden klicken Sie auf die Stopptaste in der Menüleiste oder drücken Befehl-Control-Esc. Mit Esc vor dem Start brechen Sie ab.

Nehmen Sie zuerst zehn Sekunden auf. Jedes Mal, bevor es um etwas geht. Starten, einen Satz sagen, eine Sekunde Ton aus der App abspielen, die Sie vorführen, stoppen und anschauen. Die beiden Fehler, die einen kompletten Take kosten, sind ein Mikrofon, das noch auf ein abgezogenes Headset eingestellt ist, und Systemton, der nie erfasst wurde. Beides lässt sich hinterher nicht mehr reparieren.

QuickTime Player: Wann er sich noch lohnt

QuickTime ist der ältere Weg und leistet ungefähr dasselbe. Nützlich bleibt er für zwei Dinge: Er öffnet die fertige Aufnahme sofort zum Kürzen, und mit seinem eigenen Modus Neue Audioaufnahme nehmen Sie schnell nur Ton auf.

Mit QuickTime Player aufnehmen

  1. Öffnen Sie QuickTime Player im Ordner „Programme“.
  2. Wählen Sie Ablage → Neue Bildschirmaufnahme oder drücken Sie Control-Befehl-N.
  3. In aktuellen macOS-Versionen landen Sie damit direkt in der oben beschriebenen Bildschirmfoto-Leiste. Öffnet sich stattdessen QuickTimes eigenes Aufnahmefenster, klicken Sie auf den Pfeil neben der Aufnahmetaste: Dort wählen Sie ein Mikrofon und schalten die Anzeige der Mausklicks in der Aufnahme ein oder aus.
  4. Klicken Sie auf die Aufnahmetaste. Danach genügt ein Klick für den ganzen Bildschirm, oder Sie ziehen einen Bereich auf und klicken auf Aufnahme starten.
  5. Beenden Sie die Aufnahme über die Menüleiste oder mit Befehl-Control-Esc. QuickTime öffnet die Datei automatisch.

Eine Eigenheit sollten Sie kennen: Manche Apps lassen sich nicht aufnehmen. Apple nennt als Beispiel die eigene TV-App, und anderes DRM-geschütztes Video verhält sich genauso. Statt des Videos sehen Sie dann ein schwarzes Rechteck.

Was macOS kann und was Apples eigene Werkzeuge davon nutzen

Ärgerlich daran: Die Fähigkeit steckt längst im System. macOS bringt seit Version 13 ScreenCaptureKit mit, seit 14.4 die Core-Audio-Prozess-Taps und unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit eine eigene Berechtigung für Bildschirm- und Systemaudioaufnahme. Laut Apples eigener Dokumentation können Sie einer App erlauben, Bildschirm und Ton aufzunehmen oder nur den Ton.

Genau so nehmen moderne Rekorder von Drittanbietern internen Ton ohne Treiberinstallation auf: Sie fragen diese Berechtigung ab und nutzen diese Schnittstellen. Nur hat Apple die Bildschirmfoto-Leiste und QuickTime nie darauf umgestellt. Ehrlich zusammengefasst, Stand dieses Artikels: macOS kann Systemton aufnehmen, Apples eigene zwei Aufnahmewerkzeuge tun es nur nicht.

WegWas aufgenommen wirdKostenEinrichtungsaufwand
Umschalt-Befehl-5 oder QuickTimeBildschirm plus ein Mikrofon, kein SystemtonKostenlos, eingebautKeiner
BlackHole + Gerät mit mehreren Ausgängen (Multi-Output Device)Bildschirm plus Systemton, ohne Mikrofon, sofern Sie nichts ergänzenKostenlos, Open SourceMittel – eine Installation, ein virtuelles Gerät
BlackHole + Aggregat-Gerät (Aggregate Device)Bildschirm, Systemton und Mikrofon, in einer Spur gemischtKostenlosHoch – zwei virtuelle Geräte, Driftkorrektur
Loopback (Rogue Amoeba)Bildschirm plus Systemton, Mikrofon und Routing pro App99 $ einmaligGering nach der Installation – Verkabelung per Drag-and-drop
Rekorder auf Basis von ScreenCaptureKit (z. B. OBS)Bildschirm, Systemton und Mikrofon, oft auf getrennten SpurenKostenlos bis kostenpflichtigGering – Aufnahmeberechtigung erteilen, kein Treiber

Der kostenlose Weg: ein virtuelles Audiogerät

BlackHole ist die Standardlösung und hat seinen Ruf verdient: kostenlos, Open Source und praktisch ohne zusätzliche Latenz. Im Kern gibt sich BlackHole als Lautsprecherpaar aus. Schicken Sie den Ton Ihres Macs an diese virtuellen Lautsprecher, kann ein Rekorder ihn als Eingang wieder auslesen.

Nehmen Sie die Version mit 2 Kanälen, sofern Sie nicht sicher mehr brauchen. Jede Kanalzahl hat ein eigenes Installationsprogramm.

Nur Systemton

  1. Laden Sie BlackHole 2ch herunter und installieren Sie es. Blockiert macOS das Installationsprogramm, erlauben Sie es unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit und starten Sie den Mac neu.
  2. Öffnen Sie Audio-MIDI-Setup (unter Programme → Dienstprogramme).
  3. Klicken Sie unten links auf + und erstellen Sie ein Gerät mit mehreren Ausgängen.
  4. Aktivieren Sie BlackHole 2ch und zusätzlich Ihre Lautsprecher oder Kopfhörer. Nur so hören Sie weiterhin, was Sie aufnehmen. Geben Sie dem Gerät einen eindeutigen Namen.
  5. Wählen Sie dieses Gerät unter Systemeinstellungen → Ton → Ausgabe als Ausgang.
  6. Wählen Sie in der Bildschirmfoto-Leiste unter Optionen (oder in QuickTime) BlackHole 2ch als Mikrofon.
  7. Nehmen Sie auf. Stellen Sie danach die Tonausgabe wieder auf Ihre normalen Lautsprecher um.

Soll auch Ihre Stimme mit auf die Aufnahme? Der Rekorder nimmt nur einen Eingang an, also müssen Sie beide Quellen zusammenführen, bevor sie dort ankommen.

Systemton plus Ihre Stimme

  1. Klicken Sie in Audio-MIDI-Setup erneut auf + und erstellen Sie diesmal ein Aggregat-Gerät.
  2. Aktivieren Sie BlackHole 2ch und Ihr Mikrofon.
  3. Schalten Sie für das Mikrofon die Driftkorrektur ein, damit die beiden Quellen bei langen Aufnahmen nicht auseinanderlaufen.
  4. Wählen Sie dieses Aggregat-Gerät im Rekorder als Mikrofon. Es kommt als eine gemischte Spur an. Mikrofon- und Systempegel lassen sich hinterher nicht mehr getrennt regeln, stellen Sie die Systemlautstärke also vor dem Start ein.

Die Nachteile. Solange ein Gerät mit mehreren Ausgängen Ihr Ausgang ist, funktionieren die Lautstärketasten der Tastatur nicht mehr; die Lautstärke regeln Sie dann in jeder App selbst. Alle Geräte in der Kette müssen mit derselben Abtastrate laufen, sonst knackt es oder es bleibt still. Und das Zurückstellen vergisst man leicht – der klassische Moment, in dem man sich fragt: „Warum ist mein Mac in diesem Call stumm?“ Nichts davon ist ein K.-o.-Kriterium. Aber all das ist der Grund, warum es kostenpflichtige Tools gibt.

Wann sich ein kostenpflichtiges Tool lohnt

Zwei Situationen rechtfertigen die Ausgabe. Erstens: Sie brauchen das oft. Loopback von Rogue Amoeba kostet einmalig 99 $ und ersetzt das ganze Ritual in Audio-MIDI-Setup durch eine Arbeitsfläche, auf der Sie Quellen in ein virtuelles Gerät ziehen, auch einzelne Apps. So nehmen Sie einen Browser-Tab auf, ohne Ihre Mitteilungen mitzuschneiden.

Zweitens: Sie wollen getrennte Spuren. Rekorder auf Basis von ScreenCaptureKit (der bekannte kostenlose ist OBS Studio) nehmen internen Ton nativ auf, ganz ohne virtuellen Treiber, und legen Mikrofon und Systemton meist auf eigene Spuren. Die Balance korrigieren Sie dann im Schnitt. Sie erteilen einmal die Berechtigung für Bildschirm- und Systemaudioaufnahme, fertig. Wenn Sie spezialisierte Aufnahme-Tools vergleichen, geht unsere Übersicht der besten Meeting-Recorder genauer auf die Vor- und Nachteile ein.

Videocalls richtig aufzeichnen

Mit dem virtuellen Gerät nehmen Sie einen Videocall genauso auf wie alles andere: Die Stimmen der anderen kommen über den Systemton, Ihre über das Mikrofon, und ein Aggregat-Gerät führt beides zusammen. Das funktioniert.

Meist ist es trotzdem das falsche Werkzeug. Zoom, Meet und Teams haben eine eigene Aufzeichnungsfunktion, die eine sauberere Datei liefert, Sprecher trennt und – wichtig – allen im Call anzeigt, dass aufgezeichnet wird. Ein Bildschirmrekorder kann nichts davon. Bevor Sie einen Call aufzeichnen, lesen Sie unseren Leitfaden zum Aufzeichnen eines Zoom-Meetings. Er behandelt die Regeln zur Einwilligung ausführlich, und die gelten für die Bildschirmaufnahme eines Calls genauso wie für den Aufnahmeknopf in der App.

Wo speichert der Mac Bildschirmaufnahmen, und wie groß werden sie?

Aufnahmen landen standardmäßig auf dem Schreibtisch, mit einem Namen nach dem Muster Bildschirmaufnahme [Datum] um [Uhrzeit].mov. Um das zu ändern, öffnen Sie die Bildschirmfoto-Leiste mit Umschalt-Befehl-5, klicken auf Optionen und wählen unter Sichern unter einen Ordner: „Dokumente“ oder über „Anderer Ort“ einen eigenen Ordner. QuickTime fragt stattdessen beim Schließen des Fensters, wo die Datei gespeichert werden soll.

Die zweite Überraschung ist die Größe. Eine 1080p-Aufnahme in H.264 mit 30 fps belegt je nach Bewegung auf dem Bildschirm etwa 50 bis 100 MB pro Minute. Mit 60 fps verdoppelt sich das ungefähr, und mit 4K steigt es von dort steil an. HEVC spart bei ähnlicher Qualität rund 40–50 %, deshalb fallen die Dateien der HDR-Option in Tahoe kleiner aus, als man erwarten würde. Eine zehnminütige Demo kommt leicht auf fast ein Gigabyte.

Zwei schnelle Tipps gegen große Dateien. Nehmen Sie ein Fenster oder einen ausgewählten Bereich auf statt eines ganzen 5K-Displays: Weniger Pixel bringen mehr als jede Kompressionseinstellung. Und wenn Sie das Ergebnis per E-Mail verschicken müssen, öffnen Sie es in QuickTime und exportieren Sie es über Ablage → Exportieren als in 720p. Bei einem Walkthrough mit Sprecher im Bild ist der Qualitätsunterschied kaum zu sehen, und die Datei schrumpft oft um drei Viertel.

Ein Transkript aus der Bildschirmaufnahme erstellen

Eine zwanzigminütige Aufnahme, die sich niemand noch einmal ansehen will, ist ein schlechtes Archiv. Mit einem Transkript wird sie durchsuchbar, zitierbar und in Sekunden zusammengefasst.

macOS bringt dafür weniger mit, als man hoffen würde. Sprachmemos und Notizen können auf Macs mit Apple Silicon ab macOS 15 transkribieren, aber nur Aufnahmen, die in diesen Apps entstanden sind, und nicht in jeder Region. Einen systemweiten Befehl „Diese .mov transkribieren“ gibt es nicht. Sie extrahieren also die Tonspur und bearbeiten sie anderswo weiter. Die Möglichkeiten zeigen wir im Beitrag Audio in Text umwandeln.

Ging es Ihnen eigentlich um das Gespräch und nicht um die Pixel, gibt es eine Abkürzung: Nehmen Sie den Ton separat mit einem Tool auf, das dafür gebaut ist. Laxis ist kein Bildschirmrekorder und erfasst Ihr Display nicht. Es zeichnet aber Calls in Zoom, Google Meet und Teams auf, transkribiert sie in über 100 Sprachen und erstellt daraus eine Zusammenfassung und Aufgaben mit Verantwortlichen. Lassen Sie es parallel zur Bildschirmaufnahme laufen, dann haben Sie am Ende das Video für das Bild und ein durchsuchbares Transkript für alles Gesagte. Der kostenlose Tarif enthält 300 Minuten pro Monat, bezahlte Tarife beginnen bei 15,99 $ pro Nutzer und Monat. Wenn Sie vergleichen möchten: Unser Vergleich von KI-Notetakern stellt die Alternativen vor.

Nicht nur die Pixel, auch die Worte

Laxis nimmt den Ton Ihrer Calls in Zoom, Meet und Teams auf, macht daraus ein durchsuchbares Transkript und erstellt eine Zusammenfassung plus Aufgaben mit Verantwortlichen. Über 100 Sprachen, Aufnahme ohne Bot, kostenloser Tarif mit 300 Minuten pro Monat.

Laxis kostenlos testen

Fazit

Verwirrend ist das Thema nicht, weil die Bildschirmaufnahme am Mac schwierig wäre. Das einfache Werkzeug und das schwierige Problem liegen nur an verschiedenen Stellen: Umschalt-Befehl-5 erledigt Bild und Stimme in etwa vier Sekunden. Der Systemton dagegen, den viele für ein einfaches Häkchen halten, ist eine eigene Leitung, die Sie einmal installieren und danach weitgehend vergessen. Richten Sie BlackHole an einem ruhigen Nachmittag ein und nicht fünf Minuten, bevor Sie es brauchen. Dann müssen Sie nie wieder danach suchen.

Häufig gestellte Fragen

Kann man am Mac den Bildschirm aufnehmen?

Ja. Drücken Sie Umschalt-Befehl-5, um die Bildschirmfoto-Leiste zu öffnen, und wählen Sie dann die Aufnahme des gesamten Bildschirms, eines ausgewählten Fensters (ab macOS Tahoe 26) oder eines ausgewählten Bereichs. Die Funktion ist in jeden Mac ab macOS Mojave 10.14 eingebaut (auch in jedes MacBook), braucht keinen Download und sichert beim Beenden eine .mov-Datei auf dem Schreibtisch.

Wie mache ich eine Bildschirmaufnahme am Mac mit Ton?

Für Ihre eigene Stimme öffnen Sie die Bildschirmfoto-Leiste mit Umschalt-Befehl-5, klicken auf „Optionen“ und wählen vor der Aufnahme Ihr Mikrofon. Für den Ton des Macs selbst brauchen Sie ein virtuelles Audiogerät wie BlackHole, das Sie in Audio-MIDI-Setup über ein Gerät mit mehreren Ausgängen einbinden und dann im Rekorder als Eingang auswählen.

Warum hat meine Bildschirmaufnahme am Mac keinen Ton?

Fast immer, weil kein Mikrofon ausgewählt war. Die Audiooption in der Bildschirmfoto-Leiste ist standardmäßig aus und springt öfter zurück, als man denkt. Ist Ihre Stimme zu hören, der Ton der App aber nicht, liegt es an der zweiten Ursache: Ohne virtuelles Audiogerät nehmen die macOS-eigenen Werkzeuge keinen Systemton auf.

Kann macOS internen Ton ohne Zusatzsoftware aufnehmen?

Mit Apples eigenen Werkzeugen nicht. Die Bildschirmfoto-Leiste und QuickTime Player bieten nur ein Mikrofon an, und daran hat sich bis macOS Tahoe 26 nichts geändert (Stand dieses Artikels). macOS kennt aber eine Berechtigung für Bildschirm- und Systemaudioaufnahme, die Apps von Drittanbietern nutzen. Ein Rekorder auf Basis von ScreenCaptureKit kann internen Ton daher ohne Treiber aufnehmen.

Wo speichert der Mac Bildschirmaufnahmen?

Standardmäßig auf dem Schreibtisch, als .mov-Datei mit dem Namen „Bildschirmaufnahme“ gefolgt von Datum und Uhrzeit. Den Speicherort ändern Sie in der Bildschirmfoto-Leiste unter „Optionen“ im Abschnitt „Sichern unter“. Bei QuickTime-Aufnahmen werden Sie stattdessen beim Schließen des Fensters nach einem Speicherort gefragt.

Wie bekomme ich ein Transkript aus einer Bildschirmaufnahme am Mac?

Einen systemweiten Befehl zum Transkribieren gibt es in macOS nicht. Sprachmemos und Notizen transkribieren auf Macs mit Apple Silicon ab macOS 15, aber nur Aufnahmen, die in diesen Apps entstanden sind. Ansonsten extrahieren Sie die Tonspur und lassen sie von einem Transkriptionsdienst verarbeiten, oder Sie nehmen das Gespräch separat mit einem spezialisierten Meeting-Recorder auf.

Passendes Produkt

Laxis-Meeting-Assistent

Automatisieren Sie Ihre Notizen noch heute.

  • Notizen ohne Bot für Zoom, Google Meet, Teams und Vor-Ort-Meetings
  • KI-Zusammenfassungen, Aufgaben und Follow-ups in über 100 Sprachen
  • Mac, Windows, iPhone und Android, mit kostenlosem Tarif

Kostenlos starten, keine Kreditkarte erforderlich.

Mehr erfahren ▷