Sprachübersetzer: Apps, Tastaturen und Geräte im Überblick
Wer nach einem Sprachübersetzer sucht, findet Seite um Seite Apps mit demselben Versprechen: etwas sagen, es in einer anderen Sprache sehen. Hinter diesem Versprechen stecken drei verschiedene Aufgaben. Vielleicht müssen Sie mit jemandem sprechen, der Ihre Sprache nicht spricht. Vielleicht müssen Sie in einer Sprache schreiben, in der Sie weniger sicher sind, etwa eine spanische E-Mail oder eine englische Slack-Antwort, indem Sie das Ganze in Ihrer eigenen Sprache sagen. Oder Sie müssen einem Meeting folgen, das in einer Sprache stattfindet, die Sie nur halb verstehen. Ein Tool, das bei einer dieser Aufgaben glänzt, kann bei den anderen beiden nahezu nutzlos sein.
Deshalb sortiert dieser Leitfaden die Tools nach Aufgabe. Angaben zu Sprachen, Offline-Unterstützung und Preisen stammen aus den Hilfeseiten und Store-Einträgen der jeweiligen Anbieter, geprüft am 28. Oktober 2026.
Drei Aufgaben hinter einem Suchbegriff
So sieht für jede ein gutes Ergebnis aus:
- Mit jemandem sprechen. Die Wechsel müssen schnell gehen, die Übersetzung sollte vorgelesen oder auf einem Bildschirm angezeigt werden, den die andere Person lesen kann, und das Ganze sollte auch im Ausland ohne mobile Daten funktionieren.
- Schreiben durch Sprechen. Der übersetzte Text muss in der App landen, in der Sie schreiben (eine E-Mail, ein Chat, ein Dokument), ohne Umweg über eine zweite App.
- Einem Meeting folgen. Sie brauchen Untertitel oder ein Transkript parallel zum Call, eine ganze Stunde lang, über mehrere Sprechende hinweg.
Für die dritte Aufgabe gibt es eigene Tools, meist direkt in die Meeting-Plattformen eingebaut; wir haben sie separat behandelt, in unseren Leitfäden zu übersetzten Untertiteln in Zoom, übersetzten Untertiteln in Teams und übersetzten Untertiteln in Google Meet. Der Rest dieses Artikels bleibt bei den ersten beiden.
Mit jemandem sprechen: die Gesprächs-Apps
Für ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht am Apothekentresen, im Taxi oder beim Besuch bei einem Lieferanten brauchen Sie eine Übersetzer-App, die beiden Personen zuhört und abwechselt. Die großen kostenlosen Apps können das inzwischen alle. Die Unterschiede liegen bei den Sprachen, der Offline-Unterstützung und dem Smartphone in Ihrer Tasche.
Google Translate
Googles App hat einen Live-Übersetzungsmodus mit mehreren Einstellungen: „Conversation“ spielt jede Übersetzung laut ab, während Sie sich abwechseln, „Listening“ lässt Sie die Rede einer anderen Person über Kopfhörer oder mit dem Telefon am Ohr hören, und „Text only“ zeigt Übersetzungen stumm an. Eine Gegenüber-Ansicht teilt den Bildschirm, sodass jede Person ihre eigene Sprache liest. Die Hilfeseite zur Live-Übersetzung nennt mehr als 70 Sprachen und regionale Varianten. Der Haken ist der Offline-Betrieb: Sprachen für die Live-Übersetzung ohne Verbindung lassen sich nur auf den Smartphones Pixel 9, 10 und 11 herunterladen, und nur für zehn Sprachpaare, jeweils mit Englisch.
Apple Übersetzen
Apples kostenlose Übersetzen-App (Translate) für iPhone, iPad und Apple Watch hat einen Tab „Konversation“, der erkennt, welche von zwei Sprachen gerade gesprochen wird, und jede Zeile auf der richtigen Seite eines Chats ablegt, dazu eine Gegenüber-Ansicht und „Automatisch übersetzen“, das Ihnen das Antippen des Mikrofons zwischen den Wechseln erspart. Ihre Stärke ist ein Modus, in dem alles auf dem Gerät verarbeitet wird: Laden Sie die Sprachen herunter, und die App läuft vollständig offline. Der Preis dafür ist der Umfang. Der App-Store-Eintrag nennt 21 Sprachoptionen, wobei amerikanisches und britisches Englisch sowie zwei chinesische Schriften getrennt gezählt werden; Hindi kam mit iOS 27 hinzu. Mit neueren AirPods steuert dieselbe App Apples Live-Übersetzung im Ohr, die wir in unserem Leitfaden zur Live-Übersetzung mit AirPods aufschlüsseln.
Microsoft Translator
Microsofts kostenlose App für iPhone, iPad und Android bietet Übersetzung im geteilten Bildschirm: Zwei Personen sprechen in ein Telefon, und jede liest ihre eigene Hälfte. Die Funktion, mit der eine Gruppe von den eigenen Telefonen aus an einem Gespräch teilnehmen konnte, gibt es nicht mehr: Laut dem App-Store-Eintrag der App wurde die Unterhaltung über mehrere Geräte mit einem Update im Juni 2026 eingestellt. Die Sprachenseite deckt Text in mehr als 130 Sprachen ab, weist Sprachunterstützung aber für 48 aus, regionale Varianten eingeschlossen. Microsofts Hilfeseiten sagen klar, dass Sprachübersetzung nur online funktioniert; die herunterladbaren Offline-Pakete decken getippten Text und Fotos ab.
Samsung Interpreter
Wenn Ihr Galaxy-Smartphone Galaxy AI unterstützt, haben Sie schon einen. Interpreter (in der deutschen Oberfläche „Dolmetscher“), Teil von Galaxy AI, öffnet sich über das Quick Panel und hat einen Konversationsmodus für Gespräche von Angesicht zu Angesicht und einen Zuhörmodus für einseitige Rede wie eine Präsentation oder Vorlesung. Englisch und Spanisch sind vorinstalliert, weitere Sprachpakete sind kostenlose Downloads, und laut Samsungs eigenen FAQ werden die meisten Übersetzungen auf dem Gerät verarbeitet. Am 14. Oktober 2026 kündigte Samsung an, dass seine Übersetzungsfunktionen 24 Sprachen abdecken; die beiden neuesten, Ungarisch und Malaiisch, werden in den folgenden Wochen ausgerollt.
DeepL
Mit DeepLs kostenloser Mobil-App sprechen Sie eine Phrase und erhalten sofort eine Übersetzung. Für echte Gespräche verkauft DeepL DeepL Voice for Conversations, ein kostenpflichtiges Produkt mit kostenloser Testphase für Beschäftigte im direkten Kundenkontakt, verfügbar auf iPhone, Android und im Web für Gespräche zu zweit oder in der Gruppe. Ob es offline funktioniert, sagt die Produktseite nicht.
Brauchen Sie ein Übersetzungsgerät?
Wenn es nur für Sie ist, wahrscheinlich nicht. Handübersetzer haben ihre Berechtigung dort, wo ein Gerät den ganzen Tag über einen Tresen gereicht wird, in Kliniken, Schulen, Hotels und Behörden, und wo Beschäftigte Fremden nicht ihr privates Telefon in die Hand drücken sollten. Pocketalk ist ein typisches Beispiel: Die Handgeräte der S2-Reihe decken über 92 Sprachen für Sprach- und Kameraübersetzung ab, haben zwei Mikrofone mit Geräuschunterdrückung und kosten laut Pocketalks Geräteseite $199 bis $349, inklusive eines eingebauten eSIM-Datentarifs über zwei oder fünf Jahre. Das Unternehmen verkauft außerdem ein neueres Pocketalk Z, das es als vollständig offline bezeichnet.
| Tool | Läuft auf | Gesprächsfunktionen | Sprachübersetzung offline | Sprachen (Angabe des Anbieters) | Kosten |
|---|---|---|---|---|---|
| Google Translate | Apps für Android und iPhone, dazu das Web | Live-Übersetzung: Conversation, Listening, Text only; Gegenüber-Ansicht | Nur Pixel 9, 10 und 11, zehn Paare mit Englisch | Über 70 für die Live-Übersetzung | Kostenlos |
| Apple Übersetzen | iPhone, iPad, Apple Watch | Tab „Konversation“, Gegenüber-Ansicht, Automatisch übersetzen | Ja, bei Verarbeitung auf dem Gerät mit heruntergeladenen Sprachen | 21 Optionen | Kostenlos |
| Microsoft Translator | iPhone, iPad, Android | Geteilter Bildschirm auf einem Telefon | Nein; Offline-Pakete decken Text und Fotos ab | 48 mit Sprachunterstützung | Kostenlos |
| Samsung Interpreter | Unterstützte Galaxy-Smartphones und -Tablets | Konversations- und Zuhörmodus | Die meisten Übersetzungen laufen auf dem Gerät, sobald die Pakete geladen sind | 24, zwei davon noch im Rollout | Integriert |
| Pocketalk S2 | Eigenes Handgerät | Sprachübersetzung in beide Richtungen, Kameraübersetzung | Nutzt eingebaute eSIM-Daten oder WLAN; Pocketalk Z wird als vollständig offline verkauft | 92+ | $199 bis $349 |
Quellen: Hilfeseiten, Produktseiten und Store-Einträge der jeweiligen Anbieter, geprüft am 28. Oktober 2026.
Vor der Reise
Laden Sie zu Hause beide Sprachen herunter, schalten Sie das Telefon in den Flugmodus und probieren Sie drei Sätze. Braucht die App eine Verbindung, merken Sie das auf dem Sofa statt am Apothekentresen. Prüfen Sie außerdem, ob es eine Ansicht gibt, die Ihr Gegenüber lesen kann, damit Sie nicht Ihr eigenes Telefon einem Fremden reichen müssen.
In einer anderen Sprache schreiben, indem Sie sprechen
Die zweite Aufgabe bekommt viel weniger Aufmerksamkeit, obwohl sie für viele Menschen die tägliche ist. Denken Sie an die Projektmanagerin, die einem Lieferanten auf Spanisch schreibt, den Gründer, der einer Kundin in Frankreich antwortet, den Studenten, der einem Vermieter im Ausland mailt. Sie brauchen keinen Gesprächspartner. Sie brauchen Wörter in einer anderen Sprache, an der richtigen Stelle, und würden sie lieber in der Sprache sagen, in der sie denken.
Der übliche Behelf ist ein Hin und Her zwischen zwei Apps. Google Translate öffnen, beide Sprachen auswählen (die Website erkennt die gesprochene nicht von selbst), aufs Mikrofon klicken, sprechen, das Ergebnis kopieren, zurück zur E-Mail wechseln, einfügen und die Formatierung reparieren. Googles Anleitung zum Übersetzen per Spracheingabe ergänzt, dass das Mikrofon der Website nur in Chrome vollständig unterstützt wird. Das ist kostenlos und für einen Satz in Ordnung. Machen Sie das bei zehn Nachrichten am Tag, kostet das Hin und Her mehr Zeit als das Schreiben.
Und die Tastatur auf Ihrem Smartphone? Gboard hat ein eingebautes Übersetzungsfeld: zwei Sprachen wählen, tippen, die Vorschau der Übersetzung ansehen und sie mit einem Tipp einfügen. Aber Googles Hilfeseite zu diesem Feld beschreibt das Tippen und weist darauf hin, dass die Spracheingabe nicht in allen Sprachen verfügbar ist; ob Sie in das Feld sprechen können, hängt also von Ihrem Sprachpaar ab. Auf dem iPhone kann Apples Nachrichten-App auf Modellen mit Apple Intelligence Textnachrichten automatisch übersetzen – praktisch, aber auf Nachrichten beschränkt.
Wenn dieses Hin und Her zu Ihrem Alltag gehört, laden Sie Laxis herunter und probieren Sie den Modus Translate in der 14-tägigen Premium-Testphase aus: Sie sprechen, und die Übersetzung wird dort getippt, wo Ihr Cursor schon steht.
Beim Diktieren übersetzen mit dem Laxis Voice Keyboard
Genau diese Aufgabe übernimmt das Laxis Voice Keyboard. Es ist ein Diktiertool für Mac, Windows, iPhone und Android, das in fast jede App schreibt, die Sie gerade nutzen, und sein Modus Translate ändert genau eine Sache: Statt zu tippen, was Sie gesagt haben, tippt es die Übersetzung in einer Zielsprache Ihrer Wahl in die App, in der Sie ohnehin sind. Sagen Sie es auf Deutsch, und im Antwortfeld von Gmail erscheint Spanisch. Sagen Sie es auf Portugiesisch, und im Slack-Thread landet Englisch.
- Wählen Sie die Zielsprache einmalig aus. Auf dem Computer ist das „Translation Target“ unter Settings, dann Voice Keyboard (standardmäßig Englisch). Auf dem Smartphone ist es „Translate To“ unter Settings, Voice Keyboard, Voice Keyboard Languages in der Laxis-App.
- Klicken Sie in ein beliebiges Textfeld: eine E-Mail, ein Chatfenster, ein Dokument, eine CRM-Notiz.
- Starten Sie die Übersetzung. Auf dem Mac drücken Sie linke Umschalttaste + linke Wahltaste (für die systemweite Tastatur brauchen Sie die Mac-Version von der Laxis-Downloadseite, nicht die Version aus dem Mac App Store); unter Windows linke Strg-Taste + linke Windows-Taste + Leertaste. Beide Tastenkürzel lassen sich ändern. Auf dem Smartphone wechseln Sie zur Laxis-Tastatur, wählen mit der Modustaste Translate und tippen aufs Mikrofon.
- Sprechen Sie, dann stoppen Sie. Drücken Sie auf dem Computer erneut das Tastenkürzel oder tippen Sie auf dem Smartphone auf das Häkchen. Eine Aufnahme kann bis zu fünf Minuten dauern.
- Lesen Sie den Text, bevor Sie ihn senden. Kann eine Übersetzung auf iPhone und Android nicht abgeschlossen werden, wird nichts eingefügt, Sie finden also keinen halben Satz in Ihrer Nachricht.
Ein paar Details sind wichtig. Die Spracherkennung beherrscht über 60 Sprachen, mit automatischer Erkennung oder, auf dem Smartphone, mit bis zu fünf selbst gewählten Sprachen für eine höhere Genauigkeit. Laxis nennt über 60 Übersetzungssprachen, aber die angebotenen Zielsprachen können je nach App und Version abweichen; prüfen Sie also in der App die Liste unter „Translate To“ für Ihr Sprachpaar. Tragen Sie Namen und Fachbegriffe ins Personal Dictionary ein (Settings, General, Dictionary), damit sie richtig verstanden werden, bevor sie übersetzt werden. Wenn Sie zwischen Sprachen wechseln, ohne zu übersetzen, schafft das auch das normale Diktieren; unsere Anleitung für zweisprachiges Diktieren zeigt die Routine.
Jetzt zu den Grenzen. Translate ist eine Premium-Funktion, $9.99 im Monat bei jährlicher Abrechnung oder $15.99 bei monatlicher Zahlung, und die Android-Hilfeseite von Laxis führt sie für Premium oder die Testphase. Jedes neue Konto startet mit 14 Tagen Premium ohne Kreditkarte und wechselt danach in den kostenlosen Basic-Tarif, in dem das normale Diktieren erhalten bleibt. Diktat, Übersetzung und Meeting-Aufnahmen zehren alle von einem gemeinsamen monatlichen Minutenkontingent: 300 in Basic und 2.000 in Premium. Die Verarbeitung erfolgt in der Cloud, einen Offline-Modus gibt es also nicht. Und es ist keine Gesprächs-App: Es tippt, statt zu sprechen, greifen Sie am Apothekentresen also zu einer der Apps oben.
Testen Sie Ihr Sprachpaar in zehn Minuten
Schicken Sie drei Nachrichten, die Sie letzte Woche wirklich verschickt haben, durch ein beliebiges Übersetzungstool: eine mit einem Namen und einem Datum, eine mit einer Redewendung, die Sie tatsächlich benutzen, eine, die einen höflichen Ton braucht. Fragen Sie dann jemanden im Team, der die Sprache fließend beherrscht, wie sich jede liest. Das sagt Ihnen mehr als jede Funktionsliste.
Wo maschinelle Übersetzung noch stolpert
Jedes Tool hier beruht auf maschineller Übersetzung, und alle teilen dieselben Schwachstellen. Wer sie kennt, kann eine brauchbare Übersetzung von einer peinlichen unterscheiden.
- Redewendungen. „Das ist nicht mein Bier“ oder „Ich verstehe nur Bahnhof“ können wörtlich ankommen, irgendwo zwischen putzig und rätselhaft.
- Namen. Ein Nachname, der zugleich ein gewöhnliches Wort ist (Koch, Vogel, Fuchs), kann mit allem anderen mitübersetzt werden.
- Ton und Förmlichkeit. Englisch kennt nur ein „you“; Spanisch, Französisch und Deutsch zwingen zur Wahl zwischen förmlich und vertraut, und Japanisch und Koreanisch stufen Höflichkeit noch viel feiner ab. Die Software wählt für Sie, und vielleicht nicht das, was Ihr Gegenüber erwartet.
- Kurze Fragmente. Microsofts eigene FAQ warnt, dass das System Fehler machen kann, besonders wenn einer Phrase der Kontext fehlt. „Klingt gut, schick's rüber“ gibt ihm viel weniger an die Hand als ein vollständiger Satz.
- Daten und Zahlen. 03/04 ist in einem Land der 4. März und in einem anderen der 3. April. Sagen Sie „vierter März“ und überlassen Sie der Übersetzung das Format.
Das Sprechen bringt eine eigene Fehlerquelle mit. Ein Übersetzer kann nur die Wörter übersetzen, die er gehört hat; ein falsch verstandenes Wort wird so zu einem selbstbewusst falsch übersetzten, und nichts auf dem Bildschirm weist darauf hin. Ein klares Mikrofon und vollständige Sätze zählen hier noch mehr als beim einfachen Diktieren; unser Überblick dazu, warum Spracheingabe Sie falsch versteht, nennt die üblichen Verdächtigen.
Lassen Sie Sarkasmus und Wortspiele weg. Wenn Sie die Zielsprache lesen können, lesen Sie das Ergebnis. Wenn nicht, übersetzen Sie es als grobe Kontrolle in Ihre eigene Sprache zurück: Das fängt verloren gegangene Verneinungen und vertauschte Zahlen ab, den Ton allerdings nicht. Und für alles Verbindliche, etwa einen Vertrag, eine medizinische Anweisung oder einen Sicherheitshinweis, bezahlen Sie eine professionelle Übersetzerin oder einen Dolmetscher. Samsungs Support-Seite sagt es unverblümt: Die Genauigkeit der Ergebnisse wird nicht garantiert.
Kostenlos, online, App oder Gerät: das richtige Tool für den Moment
- Auf Reisen, Telefon in der Hand: Google Translate oder Apples Übersetzen-App, mit vor der Abreise heruntergeladenen Sprachen. Ohne mobile Daten ist Apples Verarbeitung auf dem Gerät die sicherere Wahl, es sei denn, Sie haben ein Pixel 9 oder neuer dabei.
- Mit einem Galaxy-AI-Smartphone: Probieren Sie zuerst Interpreter; er ist integriert und übersetzt das meiste direkt auf dem Telefon.
- Im Browser, sofort, kostenlos: die Website von Google Translate mit ihrem Mikrofon, am besten in Chrome.
- Den ganzen Tag Fremde am Tresen bedienen: ein eigenes Handgerät oder ein Business-Produkt wie DeepL Voice for Conversations.
- E-Mails, Chats und Dokumente in einer anderen Sprache schreiben: eine Sprachtastatur mit Übersetzungsmodus, etwa Laxis, damit der Text dort landet, wo Sie schreiben.
Sagen Sie es in Ihrer Sprache. Senden Sie es in der Ihres Gegenübers. Sprechen Sie in der Sprache, in der Sie denken, und Translate im Laxis Voice Keyboard tippt die Übersetzung in Gmail, Slack, Word oder jede andere App, die Sie gerade geöffnet haben, am Desktop oder mobil. Starten Sie noch heute: 14-tägige Premium-Testphase, ohne Kreditkarte. Übersetzen Sie Ihre nächste E-Mail per Stimme
Das Fazit
Wählen Sie einen Übersetzer danach aus, wo die Wörter landen sollen. Im Ohr eines Menschen oder auf einem Bildschirm zwischen Ihnen beiden erledigt eine kostenlose Gesprächs-App den Job gut. In einem Antwortfeld, einem Dokument oder einem Chat-Thread wollen Sie, dass die Übersetzung für Sie getippt wird, und Sie wollen sie trotzdem lesen, bevor sie rausgeht. Die Software ist sehr gut darin geworden, eine Sprache in eine andere zu verwandeln. Ihre Leserinnen und Leser kennt sie trotzdem nicht, dieser Teil bleibt also bei Ihnen.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es einen kostenlosen Sprachübersetzer?
Ja, Google Translate, Apples Übersetzen-App und Microsoft Translator übersetzen alle kostenlos gesprochene Sprache, und Samsungs Interpreter ist in unterstützte Galaxy-Smartphones eingebaut. Google Translate funktioniert auch im Webbrowser, mit voller Mikrofonunterstützung in Chrome. Kostenlose Tools sind bei Gesprächen und kurzen Phrasen am stärksten. Um ganze E-Mails in einer anderen Sprache zu schreiben, landen Sie meist beim Kopieren und Einfügen zwischen Apps.
Kann ich Deutsch sprechen und es auf Englisch tippen lassen?
Ja, mit einem Tool für übersetztes Diktieren wie Translate im Laxis Voice Keyboard sprechen Sie Deutsch, und die englische Übersetzung wird in die App getippt, die Sie gerade nutzen, auf Mac, Windows, iPhone oder Android. Es ist eine Premium-Funktion, die neue Konten 14 Tage lang kostenlos testen können. Der kostenlose Weg: in Google Translate sprechen und das Ergebnis kopieren. Lesen Sie die Übersetzung, bevor Sie sie abschicken.
Übersetzt Gboard Spracheingaben?
Nur teilweise. Googles Hilfeseite zum Übersetzungsfeld von Gboard beschreibt, wie man zwei Sprachen wählt, tippt und die Vorschau einfügt, und weist darauf hin, dass die Spracheingabe nicht in allen Sprachen verfügbar ist; in das Feld zu sprechen funktioniert also bei manchen Sprachpaaren und bei anderen nicht. Um zu sprechen und eine Übersetzung zu bekommen, nutzen Sie die App oder Website von Google Translate oder eine Tastatur mit Übersetzungsmodus wie die Laxis-Tastatur.
Funktionieren Sprachübersetzer-Apps offline?
Manche Sprachübersetzer-Apps funktionieren offline, sobald Sie Sprachen heruntergeladen haben, viele brauchen für Sprache aber eine Verbindung. Apples Übersetzen-App hat einen Modus mit Verarbeitung auf dem Gerät, der vollständig offline läuft, und laut Samsung findet der Großteil der Übersetzung durch Interpreter auf dem Telefon statt. Google Translate bietet die Live-Übersetzung offline nur auf Pixel 9, 10 und 11 für zehn Sprachpaare. Laut Microsoft braucht die Sprachübersetzung eine Verbindung, und Laxis läuft in der Cloud.
Ist ein Übersetzungsgerät besser als eine Smartphone-App?
Für die meisten Menschen reicht eine Smartphone-App, weil kostenlose Apps wie Google Translate und Apples Übersetzen-App dieselben Alltagsgespräche abdecken. Ein eigenes Gerät ist sinnvoll, wenn es den ganzen Tag über einen Tresen gereicht wird, in einer Klinik, einer Schule oder einem Hotel, oder wenn Beschäftigte ihre privaten Telefone nicht aus der Hand geben sollen. Die Handgeräte Pocketalk S2 zum Beispiel kosten $199 bis $349 mit eingebauten Daten.
Wie genau sind Sprachübersetzer?
Sprachübersetzer sind bei klaren, vollständigen Alltagssätzen zuverlässig und am schwächsten bei Redewendungen, Namen, Ton und Förmlichkeit. Das Sprechen bringt ein zweites Risiko mit, weil ein falsch verstandenes Wort getreu in das falsche Wort übersetzt wird. Lesen Sie das Ergebnis oder übersetzen Sie es zur Kontrolle in Ihre eigene Sprache zurück, und beauftragen Sie für Verträge, medizinische Anweisungen und andere Texte, bei denen viel auf dem Spiel steht, eine professionelle Übersetzerin oder einen Dolmetscher.